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Eigenes Blog - Eigener Server

Schon cool so ein eigenes Blog, noch cooler: der eigene Server.

Ich hatte schon vor Jahren zwei oder drei anläufe mit eigenen Blogs, bin aber nie über eine Handvoll Posts hinausgekommen. Darum eine Analyse darüber, was diesmal anders läuft.

  1. Es ist MEINES!
    Das ist schon mal ein riesiger Unterschied. Meine anderen Blogs liefen unter einer Subdomain von Wordpress.com. Es hat nichts gekostet, und war mir vielleicht dadurch auch zuwenig wert. Auch hat mir das Design nie so richtig gefallen. Ich hätte wohl ein Theme kaufen können, aber das war mir wieder das Geld nicht wert, wohl auch, weil ich immer irgendwie das Gefühl hatte, dass das alles eh nur am rande mit mir zu tun hat, und ich ein kleiner Fisch im WordPress Universum bin. Heute ist das anders, bei allem was ich hier sehe, habe ich das Gefühl als wäre es ein Teil von mir. Ich habe mir einen Virtuellen Server angemietet, es ist meine Domain die hierher zeigt, es ist meine Arbeit und Zeit die ich dafür investiert habe, hier alles bis zur Verschlüsselung einzurichten.
  2. Google Analytics
    Ich sehe heute, auch wenn niemand einen Kommentar hinterlässt, dass doch so mancher drüber liest. Das ist schön, auch wenn ich mein Blog in erster Linie für mich schreibe, so freue ich mich, wenn auch andere den Eindruck vermitteln sich dafür zu interessieren.
  3. Twitter
    Ermöglicht einem einfach unglaublich schnell Werbung fürs eigene Blog zu machen. Auch wenn ich das, zumindest bisher, über einen eigens geschaffenen Account mache.
  4. Ghost und DigitalOcean
    Eine unglaubliche Kombination, für einen Noob wie mich, der nicht sehr viel Erfahrung mit einem eigenen Server hat. Ich hatte zwar schon mal einen Virtuellen Server um meinen eigenen Mailserver aufzusetzen, das habe ich aber dann ziemlich bald gelassen, nachdem ich bemerkt habe, dass das nicht ganz so trivial ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Diesmal war es wesentlich einfacher. Es gibt bei DigitalOcean schon ein Droplet mit vorinstalliertem Ghost auf das man aufbauen kann. Und nach und nach kommt dann das Richtige dabei heraus. Außerdem ist es sehr angenehm, dass jeden Tag ein Backup erstellt wird, ich also bei einem Fehler problemlos immer wieder auf eine Vorversion zurückgreifen kann, ohne auch nur irgendetwas zu verlieren. Gleichzeitig ist Ghost noch so klein, dass man die Einzelheiten auch als Unbedarfter verstehen kann. Es ist alles so einfach aufgebaut, dass ich ohne Probleme das Erscheinungsbild oder so manche Funktion verändern kann.
  5. Community
    Ghost, als auch DigitalOcean bieten eine unglaubliche Community. Beide sind sowohl in ihren Foren, als auch auf Twitter wahnsinnig fix unterwegs wenn es darum geht zu helfen.